Mein Leben bis Heute und was mich noch so bewegt, alles das könnt Ihr hier erfahren.

Im Frühjahr 1960 kam ich als Kind zur Welt, ich fiel direkt vom Himmel auf ein Doppelkornfeld( mein Vater war dem Alkohol zugetan). Das Unglaubliche trug sich in der Nähe von Schwarzenberg im schönen Erzgebirge zu. 1966 kam ich in die POS ( Polytechnische Oberschule), die ich nach 10 Jahren mit einem Realschulabschluss verließ.Danach, wie in der ehemaligen DDR üblich, denn es gab ja keinen Lehrstellenmangel, habe ich in 2 Jahren einen Beruf als Maschinen und Anlagenmonteur gelernt. Dann noch ein paar Jahre als Schlosser gearbeitet , NVA Grundwehrdienst geleistet, wieder ein paar Jahre gearbeitet, um dann 1984 in den "Westen" zu gehen. Hier arbeitete ich noch ne Zeit als Schlosser, Installateur und Isolierer, im Jahre 1987 stellte ich fest, " meine Kreativität kann und wird mir eh keiner bezahlen, also macht du dich selbstständig". Zu diesem Zeitpunkt hab ich ein Paar kennen gelernt, was aus Leder wunderschöne Sachen geschaffen hat.Da hab ich gedacht, "das kannst du auch". Und so fing alles an. Im ersten Jahr hab ich noch mein soziales Jahr gemacht; behinderte Kinder von Zuhause abholen, in die Schule fahren und Abends wieder zurück. Nebenher habe ich mich mit dem Lederhandwerk vertraut gemacht. Auf Flohmärkten, Musikfestivals und Straßenfesten hab ich meine handgefertigten Produkte( Tabakbeutel, Lederarmbänder, handgenähte Lederwesten, Geldbeutel und und...) angeboten und verkauft, denn da war es egal wie ich oder der Verkaufsstand aussieht. Ich konnte mich ausprobieren. Und trotzdem war es auch eine schöne Zeit auf den Festivals, die vielen Bands ( Woodstock Größen und und..), die vielen guten Gedanken, die ich auch mitgenommen habe. Was am Ende mich bewogen hat diese Szene zu verlassen war, das die Standgelder immer höher wurden und es kein Unterschied machte ob man Händler oder Handwerker ist.Den Weihnachtsmarkt in Heidelberg habe ich 7 Jahre mitgemacht. Auch da war es das Problem mit den Standgeldern, wenn man sich überlegt das ich im ersten Jahr 600 Mark gezahlt hab und sich das innerhalb von 7 Jahren auf 2500 Mark für den Markt steigerte.1999 hab ich meinen ersten Mittelalter-Markt mitgemacht, was mir sehr gut gefiel und wo ich mich bis heute noch sehr gerne aufhalte und arbeite. Man kann die Kinder laufen lassen, keine Betrunkenen, sehr angenehmes Publikum.Seit 2001 bin ich der Beutelbinder und bringe Freude, Glück und gute Unterhaltung auf Märkte, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Präsentationen und sonstigen Festen (Historische jeder Zeitepoche)Natürlich biete ich immer noch bewährte Lederartikel aus meiner Produktion an. Als ich vor fast 20 Jahren damit anfing aus Leder gute und nützliche Dinge anzufertigen, war ich in meiner naiven Denkweise und unerschütterlichen Optimismus der Meinung, das schaffst du in 3-4 Jahren. Eine damalige Freundin warnte mich und sagte , mindestens 10-15 Jahre brauchst du, wenn du mit nichts anfängst.Heute weiß ich, es stimmt!! Also die letzte 5 Jahre waren für mich der Hammer. Ich durfte über meine Arbeit als Beutelbinder sehr interessante Menschen kennen lernen.  Und Natürlich meine Holde Andrea die Ich vor 5 1/2 Jahren kennen und lieben gelernt habe, eine Partnerin die mich, so es Ihre Zeit zuließ, auch bei meiner Arbeit unterstützt. Wir sind ein gutes Team, denn wenn Sie was zu nähen hat und ich Zeit habe, dann mache Ich das, gerade in Ihrer Hochsaison ( 11.11 - Weiberfastnacht ) Ich habe beim Film als Komparse mitmachen können. Seit 4 Jahren habe ich endlich diese Homepage, habe zwar schon vor Dieser zwei gehabt, aber die waren nicht so, wie ich mir eine Seite vorstelle. Auch Diese Seite hat sich sehr immer wieder geändert und seit Okt. 2009 ist Sie endlich so wie ich mir Sie immer erträumt habe. Dank meinerseits, was diese Seite betrifft, geht an Rene Venus Webdesign aus Neuss ( Design: hat meine Wünsche umgesetzt ) und Klaus Mühlau Webdesign aus Düsseldorf ( Hat die Seite auf Typo3 umgeschrieben, so das ich die Seite komplett bearbeiten kann und Programmierung des Onlineshops, der genau so ist, wie ich Ihn immer haben wollte ) Nun schaue ich mal was die Zeit noch so bringt. Nach über 6 Jahren "Probezeit" mit meiner Holden Andrea, den besten Menschen, den ich jeh kennenlernen durfte, haben wir Anfang September geheiratet.

Meine Wünsche, Träume und was ich nicht mag.

Ja, was wünsche ich mir:, Nun als aller Erstes wünsche ich mir, dass ich gesund bleibe und viel Glück. Denn etwas Glück braucht ein Beutelbinder....als Zweites, dass ich mit meiner Holden, mit der ich zusammen und sehr glücklich bin, weiterhin zusammen bleibe.Drittens, ich wünsche mir mehr Respekt und Ehrlichkeit.Viertens ,mehr Geld verdienen und zwar nicht, weil ich mir zum Beispiel einen Porsche kaufen möchte.Nein, um mehr für die Umwelt zutun, denn das ( Objekt, Solar, Regenwassernutzung ) kostetet einfach Geld und das nicht wenig. Selbst ein Fahrzeug, ein Arbeitsmaterial, welches die Umwelt weniger belastet, kostet ein Haufen Geld. Wenn man sich vorstellt, daß wir unsere Sch..... mit Trinkwasser runterspülen, ist das nicht eine Schande!!!!Ich tue es zu meiner Schande auch noch, kann es aber zur Zeit nicht ändern, arbeite aber daran es zu können. Jaa eins haben wir schon geschafft, seit Mai letztes Jahr wohne wir auf Miete in einem schönen alten Haus in der gar wundervollen Rureifel. Viel Platz, ein Atelier und einen Garten, schön...Hier können wir uns vorstellen "Alt" zu werden. Nun schauen wir mal wann sich der nächste Wunsch ( Regenwasseranlage, Solar, Heizung oder ein neueres Auto, meins ist 25 Jahre alt) erfüllen lässt.Und von was träume ich:,Also mein größter Traum ist: Ein Projekt wo mehrere Menschen etwas zusammen machen.Und ich meine wirklich Zusammen und jeder nach seinen Fähigkeiten. Wo Respekt und Ehrlichkeit normale Dinge im täglichen Umgang sind. Frei nach dem Motto "Gemeinsam sind wir Stark!!" Das Gebiet, was ich mir vorstelle, wäre die Unterhaltung (Erlebnisgastronomie oder auf einer Burg)"Die unfreundlichste Kneipe". Und damit meine ich , charmant unfreundlich!! Muss aber nicht im Mittelalter Bereich sein. Mein Motto ist, gilt auch für Märkte, die Gäste sollen nicht sagen, "jetzt hab ich 20 Euro ausgegeben, sondern, es war schön hier, da komme ich wieder!!"Ja was mag der Beutelbinder nicht ?Wenn Leute Dinge tun, wovon sie absolut keine Ahnung haben. Was eigentlich kein Problem wäre, es kann nicht jeder Alles. Aber wenn andere Menschen unter diesem "NICHT KÖNNEN" leiden müssen und jede berechtigte Kritik als Angriff auf die Person gewertet wird, dann finde ich das nicht in Ordnung. Denn man sollte eins bedenken, nicht die profilierungssüchtige Person ist wichtig, sondern das Projekt. Was für mich auch ein großes Grauen ist, Unzuverlässigkeit und die daraus resultierenden Lügerein. Ja und Lügen im Allgemeinen sind einfach nicht schön, denn Sie kommen ja doch raus.

Nun etwas zum Thema Glück.

Ich werde oft gefragt " Bringt der Glücksbeutel  auch Glück?". Ja , wenn man die Message des Beutels versteht. Die da nämlich ist "Ich bin ein, ich erinnere dich, tue was für dein Glück".                                             Dann stellt sich natürlich die Frage, was ist eigentlich Glück?:, Lottogewinn, der/die richtige Partner/in, ein guter Job oder ein "Superstar"( Film, Sport oder Musik)?Egal, jeder der in diesen Dingen Glück hat, musste auch etwas dafür tun. Selbst der Lottogewinner musste erst den Lottoschein ausfüllen und abgeben, um dann Glück zu haben.Schauspieler, die heute Superstars sind, haben viel dafür gemacht. Und trotzdem haben sie einfach das Glück gehabt entdeckt zu werden. Wie ich in meinen Lebenslauf schrieb, hab ich mit meinen Verkaufsstand auf Festivals gearbeitet und ich habe wirklich musikalische sehr gute Bands gesehen. Aber sie können nicht von Ihrer Musik leben. Ein gutes Beispiel sind die CHEFS, eine wirklich gute Band aus der Nähe von Sinsheim, die eigene Titel auf Deutsch singen. Denen hat einfach nur das Glück gefehlt entdeckt zu werden. Wirklich schade, denn die sind wirklich gut.Was alle aber vereint, die das Glück hatten und haben. Sie wollten es und haben alles dafür getan. Natürlich gib es auch die , die sehr viel dafür tun, aber nie das Glück hatten und haben werden. Schade, aber das ist das Leben. Bei der Schule ist es so, man muss lernen, ganz wichtig, man muss nur das Glück haben, das der Lehrer die richtigen Fragen stellt, aber lernen muss man !!!Also, man muss schon etwas für sein Glück tun und nicht warten das es irgend wann mal vorbei kommt. 

Also tut was, wenn es auch manchmal Rückschläge geben sollte.